Österreichischer Touristenklub

Jugend-Aktuell


Sektion Langenlois – Langenloiser Kindersommer 2010 – Teil 1

Klettern im Klettergarten Dürnstein - 23.07.2010

Im Rahmen des Langenloiser Kindersommers bietet der ÖTK Langenlois heuer 2 Veranstaltungen an - einen Indoorklettertermin am 27.08.2010 und einen Outdoorklettertermin in Dürnstein.

Insgesamt 9 Kinder wurden am Outdoorklettertermin von Harald und Franz zum Bettinaturm im Klettergarten in Dürnstein geführt. Nach dem Anlegen der Klettergurte und dem Anpassen der Kletterhelme und dem Verteilen der Kletterschuhe gings dann aber endlich an den Felsen. An der Bettinaplatte und an der Bettinakante wurden die ersten Klettererfahrungen gemacht. Mit viel Ehrgeiz und dem entsprechenden Vertrauen in die Kletterausrüstung und in Ihre eigenen Fähigkeiten, haben alle unter unserer Anleitung die Felsen und sich selbst bezwungen - wenn das für manche Anfang gar nicht denkbar war.

Liebe Grüße an alle Kinder die dabei waren und viel Spaß beim Anschauen der Bilder. Danke an Anna-Lena für´s Fotografieren.

Jugendzeltlager 2010 in Eisenkappel

Termin: 31.7. bis 7.8.2010.

Alles Wissenswerte in den folgenden Dateien.

Rodelausflug zur Hengsthütte

Einige Kurzentschlossene wanderten am 17.1. mit Rodeln und Bob’s zur Hengsthütte am Schneeberg.

Das ziehen selbiger wurde für die Kids bald langweilig und so erklärten wir Kira zum Schlittenhund. Diese Aktion war aber nur kurz von Erfolg gekrönt, denn auch der Hund hatte keine besondere Lust die Rodeln zu ziehen.

Auf der Hütte wurde der Schnitzelvorrat stark reduziert und danach ging es in wilder Fahrt den oberen Hengstweg hinunter. Bis auf eine beinahe Kollision mit dem Hund kamen alle ohne Zwischenfälle beim Parkplatz an. Und schon ging ein schöner Wintertag wieder zu Ende.

Adventwanderung 2009

Sektion D’Höllentaler Holzknecht

von Gerhard Fuchs

Für unsere Jugend ist der 8. Dezember schon fast ein Synonym für „Adventwanderung“, die sich auch in diesem Jahr steigender Beliebtheit erfreut. Der Spaziergang stand diesmal ganz im Zeichen des „schwarzen Goldes“ des Weinviertels, dem Erdöl. Demnach führte uns der Weg in Richtung Nordosten, genauer gesagt in die Umgebung von Matzen und Prottes.

Treffpunkt war der Hauptplatz von Prottes, wo sich 26 wanderbegeisterte Sektions- und Noch nicht- Sektionsmitglieder einfanden, um gemeinsam ein wenig Natur und Technik zu erleben. Technik deshalb, da der erste Teil unseres Weges uns durch den Erdöllehrpfad führte, wo es allerhand wissenswertes rund um die Erdölförderung und -bearbeitung zu erfahren gab. Allerdings trübte sich rasch die Begeisterung, da es kurz nach dem Start kräftig zu regnen begann. Nichtsdestotrotz setzten wir unseren Weg fort und spazierten zwischen Hubförderanlagen, mobilen Bohrplattformen und Eruptivsonden weiter in den Matzener Wald. Dort drehten wir eine Runde unter nicht enden wollendem Niederschlag, was der wiederaufgekommenen Stimmung keinen Abbruch tat.

Nach einigen Kilometern erreichten wir den Ort Matzen, wo uns als erstes das imposante Schloss auffiel. Dieses wurde im 12.Jahhundert errichtet und wurde in seiner Geschichte mehrmals umgebaut. Vor allem während der zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683 diente das Schloss als wichtiger Zufluchtsort für die Bevölkerung. Der Aufenthalt am Schloss gestaltete sich aber als recht kurz, da das Groß aufgrund des (ununterbrochenen) Regens, schon in Richtung Gasthaus ins Trockene und Warme drängte. Nach dem Mittagessen war die Welt wieder in Ordnung und der Schmäh begann wieder zu laufen.

Dann war es aber Zeit, wider aufzubrechen. Nachdem es aber immer noch regnete, erklärten sich einige Mutige dazu bereit, die letzten paar Kilometer zu den Autos alleine zurückzulegen, und einen Shuttledienst einzurichten. Wieder im Wirtshaus angekommen, verabschiedeten sich alle und jeder ging seines Weges.

Trotz des permanenten Regens war die Stimmung die ganze Zeit recht gut. Ich freue mich auf die durch diese Wanderung möglicherweise geworbene Sektionsneuzugänge und blicke erwartungsvoll auf die nächste Wanderung am 8. Dezember 2010.

Routenbeschreibung:

Start/Ziel: Prottes Hauptplatz

Dem Erdöllehrpfad entlang, vorbei an der Schießstätte bis zum Jelinek-Kreuz. Dort links in den Barbaraweg bis kurz vor dem Königshut. Rechts am Zaun entlang und weiter bis zur Straße. Dort nicht den Hauptpfad entlang, sondern den kleineren Weg rechts hinein. Etwas später entlang des Jungwaldes halten nach Matzen. Der Hauptstraße entlang bis zum Friedhof. Dort links hinauf in die Weingärten und zurück nach Prottes.

Weglänge: ca.14km

Gesamthöhenunterschied: 90m

Kommentar: leicht, aber unmarkiert

Jugendleitertagung auf der Hohen Wand

Am Samstag den 10. Oktober 2009 fand die jährliche Herbsttagung der Jugendleiter auf der W. Eicherthütte auf der Hohen Wand statt!

Die Jugendleiter fanden sich zahlreich – trotz widriger Wetterverhältnisse - voller Tatendrang und mit Wünschen und Anregungen fürs kommende Bergjahr ein.

Nach einigen einleitenden Worten und Begrüßung durch den Bundesjugendleiter Helmut Müntzer und den 1. Präsident Dr. Wolfgang Nolz konnte die Tagung eröffnet werden.

Erstmalig durften auch Freunde vom slowakischen Partnerklub begrüßt werden, die einen sehr interessanten Vortrag über die Strukturen und die Jugendarbeit im slowakischen Touristenklub mitgebracht hatten.

Zu den wichtigsten Besprechungspunkten zählten die ÖTZ, das Bundesjugendzeltlager, die Radtour, die Liederbücher und noch viele Aktivitäten mehr, die wieder für die Jugend im nächsten Jahr geplant sind.

Die Tagung konnte nach einem Arbeitsintensiven Wochenende und vielen kreativen Ideen für das Jahr 2010 geschlossen werden.

Andrea Schandel

Abschlussveranstaltung der Jugendleitung Sektion Graz

Wir, Ursula Sikora und Astrid Kager legen mit Jahresende ihr Amt als Jugendleiter der Sektion Graz nieder. Wir möchten uns ganz herzlich bei der Bundesjugendleitung, sowie dem gesamten Jugendleiterteam für die tolle Zusammenarbeit bedanken.

Bei unseren Jugendlichen durften wir uns noch im Zuge des Besuches eines Hochseilgartens am Schwarzl Freizeitzentrum in Unterpremstätten verabschieden. Hier der Bericht von Julia Kager und Sabine Streit:

Am 5.Sept. startete die Sektion Graz ihren letzten ÖTK Ausflug.

Wir gingen zum Adrenalin Park beim SchwarzlSee. Wir waren 6 Kinder und unsere Betreuerin Astrid. Begonnen haben wir mit dem Einstiegsparcour, wo wir gesichert eine Stiege hochgehen durften und dann einen 1 m hochen Balken entlang gingen. Doch Christoph rutschte aus, was uns alle zum Lachen brachte. Danach kletterte jeder nacheinander die Strickleiter hinauf und wir begannen mit dem Parcours3m 2 (3m Höhe), 3 (4-5m3m Höhe),4 (7m3m Höhe) und 5 in einer Höhe von 7m. Leider hörte die Hälfte nach dem Parcours 3 auf.

Doch der Rest machte weiter und beendete den 5er Parcours mit einem "Flying Fox". Leider konnten wir die Guerilla Rutsche, welche aus 403m m Höhe bei einer Geschwindigkeit von bis zu 703m km/h 4303m m über den See führt nicht ausprobieren.

Doch wir alle hatten trotzdem viel Spaß!

Astrid Kager, Julia Kager, Sabine Streit

Arbeitseinsatz Neue Seehütte 23.-25.08.2009

Jugend der Sektion D’Höllentaler Holzknecht

Wir hatten ein Problem. Wind und Wetter hatten der Holzfassade unserer Hütte auf der Rax, der Neuen Seehütte, gehörig zugesetzt. Dagegen musste etwas getan werden. Glücklicherweise fanden sich ein paar junge Helfer, die bereit waren die Hütte neu anzustreichen. So kam es, dass sich 4 fleißige Jugendliche unserer Sektion am Sonntagnachmittag mit dem Jugendleiter, Gerhard Fuchs, in Wien trafen um gemeinsam zur Rax zu fahren. Ein treues Sektionsmitglied, Franz Ginner brachte die Gruppe freundlicherweise mit seinem VW-Bus zur Raxseilbahn. Auf diesem Weg sei Ihm noch einmal gedankt. Auf dem Parkplatz der Seilbahn trafen wir uns mit unserem Obmann, Josef Fuchs, samt Familie, die uns in weiterer Folge tatkräftig unterstützten. Gemeinsam fuhren wir bergauf und wanderten über den Zirbenweg zur Hütte.

Am nächsten Morgen begann die Arbeit. Im laufe des Tages bekamen die Außenhölzer der gesamten Hütte und des Nebengebäudes einen neuen Anstrich. Besondere Herausforderungen waren die hohen Giebel und die Rücksichtnahme auf die Gäste, die auch an diesem Tag die Hütte zu Mittag zahlreich besuchten. Doch durch ein wenig Leiterakrobatik und diplomatisches Geschick wurden auch diese Hürden gemeistert. Nachdem wir alle von heiterem Gemüt sind blieb der Spaß nicht aus und so ging die Arbeit gleich viel leichter von der Hand. Durch tropfende Pinsel und übermütige Späße blieb unsere Kleidung auch nicht ganz farblos, zum Teil an recht pikanten Stellen.

Durch diesen frohgemut und die vielen fleißigen Hände schafften wir es wider erwarten die Arbeit innerhalb eines Tages abzuschließen und somit konnte am Dienstag ausgeschlafen werden. Nach einem gemütlichen Frühstück wurde zusammengepackt und auf dem Oberen Seeweg zurück zur Seilbahn marschiert. In Reichenau gingen wir zur Feier der gelungenen Arbeit noch Pizza essen und fuhren dann mit dem Zug nach Wien.

Alles in Allem was es eine lustige Sache und die überschüssige Energie der Jugend wurde sinnvoll genutzt. So erscheint die Neue Seehütte dank der Jugend in neuem Glanz.

Gerhard Fuchs

Sommerwoche 2009 in Kroatien – Starigrad/Paklenica

Die Klettergruppe unserer Sektion hat diesen Sommer einen ersten Versuch unternommen gemeinsam eine Woche zu verbringen.

Bereits in der Karwoche war ich auf Erkundungstour in Paklenica um möglichst viele und genaue Infos an alle Interessenten weitergeben zu können. Einige Campingplätze habe ich besucht, aber einer war ideal für uns – „Camp Marco“!

Es ist ein kleiner aber wirklich feiner Campingplatz. Nicht nur, dass auch die Besitzer dort wohnen, gibt es sehr nette Zimmer für Besucher die nicht campen wollen. Und dies war mit ein Grund weshalb wir diesen Platz gewählt haben.

Unmittelbar hinter dem Platz beginnt der „Nationalpark Paklenica“ mit den markanten Schluchten von Velika und Mala Paklenica.

Überall finden sich Hinweistafeln auf die Dreharbeiten für die Filme „Winnetou I bis III“.

Hier ein kleiner Auszug aus einer Broschüre für Touristen: „Sie sind ein Freund des Meeres und der Gebirge, aber die Ferien dauern zu kurz? Sie möchten am Strand faulenzen, aber dabei noch manches adrenalinaufputschenede Event erleben? Die Riviera Peklenica wird ihnen mit einem einmaligen Treffen des Gebirges und des Meeres den Atem rauben …“ – Und genau so ist es auch.

Ein Großteil der Schlucht – Velika Paklenica - ist bestens mit eingebohrten Kletterrouten erschlossen. Im Frühjahr fließt hier ein sehr erfrischender Schmelzwasserbach durch, der leider durch die hohen Temperaturen im Sommer nicht mehr da ist. Es ist aber sehr reizvoll durch dieses Bachbett zu schönen Kletterrouten zu kommen.

Wir sind trotz sommerlicher Temperaturen zur Tropfsteinhöhle gewandert. Gott sei Dank sind in unserer Sektion nicht nur Kletterer, sondern auch Wanderer die diesen wunderschönen Canyon erforschten und eine sehr schöne Süßwasserbadegumpe gefunden haben.

Einige unserer Gruppe sind ausgehend von unserem Stützpunkt durch eine Schlucht aufgestiegen und durch die Andere – Mala Paklenica - im Ort Seline wieder zurückgekommen. Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass die Temperaturen zu dieser Jahreszeit sehr hoch sind.

Also eine Kurzbeschreibung unseres Tagesablaufes: Gemütlich aufwachen und frühstücken – zum Meer, dort faulenzen, schnorcheln, schwimmen – am frühen Nachmittag wenn der Canyon schon schön im Schatten liegt zum Klettern – zurück zum Campingplatz – zu „Dinko“ an der Ecke zum Abendessen mit Köstlichkeiten aus der besten Gasthausküche Paklenica`s – Zusammensitzen, plauschen, trommeln, die laue Nacht genießen.

Letztendlich waren wir mit acht Zelten und 20 Personen im „Camp Marco“ vertreten. Der Versuch hat sich wirklich gelohnt. Wir hatten ohne großes Programm eine wunderschöne und entspannte Zeit.

Linhart

Jugendwanderwochenende der Sektion Eschenau-St.Pölten

Die Sektion Eschenau-St.Pölten veranstaltete vom 13 - 15 August 2009 ein Jugendwanderwochenende im Ötschergebiet, mit Standort Hinterötscher. Es nahmen daran 16 Personen teil.

Am 13.08.2009 herrschte Schlechtwetter. Daher Anreise zum Forsthaus mittels PKW. Trotz des schlechten Wetters machten wir eine kurze Wanderung vom Forsthaus Hinterötscher zum „Spielbichler“. Ungeachtet des Regens herrschte gute Stimmung. Die Hütte „Spielbichler“ ist neu renoviert. Es wurden Sanitäreinrichtungen installiert und die gesamte Hütte neu verputzt. Die untere Etage ist ganzjährig frei zugängig und kann als Notquartier genutzt werden. Ich hoffe, dass alle, die diese in Anspruch nehmen die Hütte so verlassen, wie sie vorgefunden wurde.

Nach der Rückkehr in das Forsthaus ging es in die Küche. Es wurden Schnitzel mit Erdäpfelsalat sowie Spagetti zubereitet. Alle hauten tüchtig rein und konnten sich danach beinahe nicht mehr bewegen.

Am Abend sangen Alle die Lieder des „ÖTK-Liederbuches“ rauf und runter.

Zu später Stunde ging es ab ins Lager.

Am 14.08.2009 war eine Wanderung auf die „Feldwiesalm“ angesagt.

Aufstieg ging durch die sog. „Klamm“. Es handelt sich dabei um einen alten, nicht mehr benützten und beinahe unbekannten, Jägersteig.

Im oberen Drittel ist der Steig durch ein Fixseil gesichert. Aus diesem Grund wurden die Kinder mittels „Führen am Kurzen Seil“ bei der Begehung gesichert.

Anschließend Rast bei der Halterhütte mit kräftiger Jause. Nach der Rast ging es über den sog. „Molterboden“ zurück zum Forsthaus. Beim Molterboden handelt es sich um einen Naturteich, welcher vom Wild als Tränke genutzt wird. Es führt an diesem Teich kein Wanderweg vorbei.

Unsere Zukunftshoffnung betr. Jugendleitung, Christine KLUG und Bernhard OBERMEIER bestiegen den Ötscher auf dem Normalweg über den Riffelsattel und Ötscherschutzhaus.

Am Abend war Zeit für den Grill, und der Grillrost bog sich förmlich unter den Ganzen Leckereien, welche darauf brutzelten.

Nach dem Essen wurde ein Lagerfeuer angezündet und neuerlich das Liederbuch strapaziert.

Am 15.08.2009 wurde „klar Schiff“ gemacht, will hießen, das Forsthaus auf Hochglanz getrimmt und alle Sachen verstaut. Gegen Mittag traten wir die Heimreise an.

Es war ein wunderschönes Wochenende, an welchem alle Kinder und Jugendliche, beinahe ohne Murren, mit großer Begeisterung und Ausdauer die Wanderungen absolvierten.

Franz WALLNER, Jugendleiter

35. ÖTK-Bundesjugendzeltlager 1.-8.8.2009 im Krakautal

Am Samstag, den 1.August 2009 startete dieses Jahr unser Zeltlager im Krakautal. Eigentlich wieder einmal so etwas wie ein Jubiläumslager – da wir auf eine 35-jährige Tradition zurückgreifen können.

Schon am frühen Morgen kamen die ersten angereist und bis zur geplanten Eröffnung um 16.00 Uhr waren beinahe alle am Lager angekommen.

Zur Eröffnung konnten wir den Bürgermeister, den Fremdenverkehrsobmann, unsere Wirte die Familie Schlick und natürlich auch unsere Präsidenten und Sektionsvorstände als Ehrengäste begrüßen.

Im Rahmen dieser Eröffnung gab es auch eine Ehrung zweier Jugendleiter, die sage und schreibe bereits 34 mal beim Zeltlager teilgenommen hatten. Uschi Sikora aus Graz ( setzte nur einmal aus wegen einer Schwangerschaft) und Hans Eibl aus Ternitz ( setzte einmal aus, da er zum Bundesheer musste). Beide waren noch Kinder beim ersten Zeltlager und so kennen sie unser traditionelles Lager nicht nur aus der Sicht des Jugendleiters und oftmaligen Organisators des Zeltlagers, sondern auch die Entwicklung und wie sich die Prioritäten im Zeltlager vom Kind bis zum Erwachsenen verändert.

Mit dieser Eröffnung begann eine wunderschöne Woche in den Bergen mit mehr als 100 ÖTK-lern.

Auch das Wetter spielte recht gut mit. Besonders möchte ich hervorheben, die vielen gemeinsamen Unternehmungen in dieser Woche, die das gemeinschaftliche Ambiente sehr förderten.

Wir unternahmen am Sonntag eine Gemeinschaftswanderung nach Krakaudorf, wo wir uns den Samson ( ein besonderes Brauchtum dieser Gegend) anschauten. Gleich am Montag wanderten wir wieder gemeinsam zur Rudolf-Schoberhütte. Auch diese Wanderung war trotz einfallenden Schlechtwetters geprägt von Gemeinschaft. Und in recht guter Stimmung gings die ganze Woche weiter.

Erstmalig organisierten wir eine Nachtwanderung mit Geistergeschichte, die für viele Kinder sicher einen Höhepunkt in dieser Woche darstellte. Seit vielen Jahren Pause gab es auch wieder ein Fussballmatch. Kinder und Jugendliche ( gecoacht von Uschi) gegen die Jugendleiter! Wir hatten sehr viel Spass miteinander.

Die ausgezeichnete und ausreichende Verpflegung von unserem Jagawirt trug auch sehr zum guten Gelingen dieser Woche bei.

Auch die vielen Stunden mit Spiel und Gesang abends beim Lagerfeuer werden vielen von uns in schöner Erinnerung bleiben.

Wir freuen uns, dass unser 35. Bundesjugendzeltlager so ein gutes Echo gefunden hat und danken allen für die rege Teilnahme und das schöne gemeinsame Erlebnis in der Natur und den Bergen, ganz im Sinne der ÖTK-Jugend.

Barbara Senn, Hans Eibl und Uschi Sikora

Clogeschichten

Angesichts des langen Lastwagenzugs mit den zwei Containern, die gerade jetzt aufgestellt werden, möchte ich als eine der Begründer der Zeltlager (zusammen mit Günter Gruber) euch die Entwicklung der WC's im Laufe der Zeit in Erinnerung bringen…

Unser erstes Zeltlager vor 35 Jahren in Filzmoos hatte noch kein eigenes Clohäusl - wir gingen in den Wald, keine Dusche - wir legten uns in den Bach und ließen das Wasser über uns rinnen. Teilweise war es sehr kalt, weil es viel regnete, aber das machte uns allen nichts aus.

Diese Waldclos blieben längere Jahre. Und wir lachten insgeheim, wenn wir Pauli oder Günter mit der Schaufel rennen sahen, aha, war dann unser Gedanke. Pauli steckte sein Terrain immer ab, für jeden Tag und deckte seine Machenschaften mit Erde, Steine, Laub wieder zu. Es war weit genug entfernt vom Zeltlagerplatz, sodass er nicht gestört wurde. Andere Teilnehmer wollten das nicht so urig, die wollten schon mehr Komfort, vor allem die Mädchen. So wurde ein Brett zwischen zwei Bäumen geklemmt, davor zwei große Stecken mit einem schwarzen Plastiksack montiert und eine Grube ausgehoben, die dann wieder zugeschüttet wurde. Im nächsten Jahr darauf wurden schon Wände aufgestellt, aus alten Planen und Stecken, das Clopapier auf einer Astgabel, auf dem schwarzen Plastiksack ein Schild – mit besetzt und frei zum umdrehen. Das Clogehen bei Nacht hatte für die Kinder seine Reize, wie eine Geisterwanderung, das Picksen der Nadeln, die ungewohnten Laute und einmal sogar einen aus einem Zoo entwischten "Puma", der in der Nähe des Zeltlagers in Triestingtal gesehen wurde. Die Gendarmerie warnte uns vor ihm und die Kinder bekamen das "spitz", also wurde das Clogehen immer mit Schaudern absolviert.

Bei der Auswahl der Zeltlagerplätze wurde vor allem wert darauf gelegt, dass ein Bach in der Nähe ist, wegen dem Wasser, und eine Gaststätte, die uns bekocht. Wenn wir dann die Toiletten des Gasthauses noch benutzen durften, war das schon ein Hochgefühl. Später kam dann das Bachwasser für Speise und Trank nicht mehr in frage, eigene Leitungen mussten gelegt werden. Und in Hinterwildalpen, dem Wasserschutzgebiet der Wiener Quellen wurde uns das erste Häusl vorgeschrieben, auch die Geschlechtertrennung. In Eisenkappel durften wir die Anlagen des Fußballvereins benutzen, da waren auch Duschen dabei, das war Luxus pur. Der Arbeits- und finanzielle Aufwand für dementsprechende WC's wurde teurer. Und heute sehe ich zu, wie der Kran zwei Container herabhebt, und dann stehen sie. Ja, aber ganz so einfach ist es auch nicht, Fritz läuft mit den Unterlagsbrettern herum und Hans mit der Wasserwaage, Gerd ist für seinen Einsatz als Elektriker bereit. Die Container brauchen einen Kanalanschluss (den Kanaldeckel öffnen, war Schwerarbeit), viele Rohre die abgedichtet werden mußten dazu, meterlange Kabeln für die elektrischen Leitungen, Wasseranschluss, usw. usf. und all das muss schon einige Tage vor Zeltlagerbeginn gemacht werden (aber im nächsten Jahr bitte nicht gerade an Gerd's Geburtstag!).

Die "Eiblbuben" haben eigentlich an alles gedacht, aber es fehlte doch noch ein Kabel, ein Rohr. Und da zeigte sich in Krakaudorf die Nachbarschaft behilflich, der untere Nachbar und der obere legten Hand an und nach einigen Stunden, waren die WC's und die Duschen einsatzbereit. Ich habe es selbst getestet.

Ein herzliches Danke an allen Helfern!

Heidi Meßner

SHS-Abschlusswettkampf

Auch heuer haben wir die Indoor-Saison mit dem SHS-Hallencup beendet.
Am 27.Mai 2009 haben sich wieder 34 Kletterer in drei Altersgruppen dem Vergleich gestellt. Unsere Sektion hat sich heuer die Alpenpflanzen als Jahresmotto gewählt, und diesem entsprechend wurde in den Gruppen „Alpenprimel“, „Enzian“ und „Edelweiß“ gestartet. Die kleinen „Alpenprimel“ die seit Oktober 2008 regelmäßig von Irmi Forkert betreut werden haben sich beachtliche klettertechnische Fähigkeiten erworben. Bei der Vorbereitung für den Wettkampf haben wir immer wieder gedacht die Routen könnten für diese Altersgruppe doch zu schwer sein. Die Kinder haben uns aber gezeigt, dass sie durchaus in der Lage sind auch anspruchsvolle Herausforderungen zu meistern.
Zu den „Enzianen“ habe ich natürlich die größte Affinität, da ich mit Bernd Schittenkopf die gesamte Indoorsaison mit ihnen verbringe. Viele lieb gewonnene Freunde/innen sind dabei. Es freut mich sehr, dass es uns gelungen ist diese jungen Menschen für den Klettersport zu begeistern. Im Laufe des allwöchentlichen Trainings, bei dem wir heuer mit dem „Vorsteigen“ begonnen haben, haben sich schon sehr tragfähige Seilschaften gebildet. Zuletzt die „Edelweiße“ – hier hat Christoph Schiansky ganze Arbeit geleistet. Mit viel Engagement bereitet er jeden Trainingsabend vor. Er hat es geschafft eine sehr gute Beziehung zu den Jugendlichen aufzubauen und eine gute Dynamik in die Gruppe zu bringen. Alles in allem hat sich eine sehr nette Gruppe rund um unsere kleine Kletterwand in der Sporthauptschule Langstögergasse in Klosterneuburg gebildet.
Vielleicht wird sie noch größer, schöner, vielfältiger, interessanter – die Kletterwand wie auch die Gruppe!

Wertung "Alpenprimel Wertung "Enzian" Wertung"Edelweiß"
(Jg. 2004-2000) (Jg. 2000-1998) (Jg. 1998-1996)
1. Hasenauer Julia 1. Täuber Finn 1. Reitbichler David
1. Gfreiner Tobias 2. Weitz Caroline 2. Rist Johannes
3. Wurzl Melanie 3. Iser Johanna 3. Scharner Vinzenz
3. Kranzl Miriam 4. Vonach Karoline 4. Löbl Markus
3. Forkert Fiona 5. Winterhalder Larissa 5. Scharner Sophie
6. Wurzl Vicky 6. Weitz Daniel 6. Gross Benedikt
7. Hengl Ornella 7. Roth Marina 7. Rist Pia
8. Forkert Anja 7. Schittenkopf Ben 8. Schwarz Christoph
8. Putz Florian 9. Hofmann Markus 9. Vonderlind Philip
10. Grünstäudel Melanie 10. Müller Alina
11. Schindler Joshua 11. Lindner Lea
12. Reitbichler Miriam
13. Kranzl Martin
14. Putz Nicole