Am 5. März 1882 faßte die Sektion Krems-Und-Stein des Österreichischen Touristenklub den Beschluß, auf dem Braunsdorfer Berg eine Aussichtswarte zu errichten.
Bei der Versammlung am 3.April 1884 wurde der Beschluß gefaßt, das Objekt „Donau-Warte“ zu benennen.
Am 11. Mai 1884 erfolgte die Grundsteinlegung und am 6. Juli 1884 fand die feierliche Einweihung und Eröffnung statt. Sektionsvorstand Josef Utz sprach die Begrüßungsworte und 2. Vorstand Augustin Weigl hielt die Eröffnungsrede. Schließlich übergab ÖTK-Präsident Anton Silberhuber die Warte der öffentlichen Benützung.
Erst im Jahre 1886 war die letzte Schuld für die Warte beglichen, die Gesamtkosten beliefen sich auf 1215 Gulden. Augustin Weigl ließ auf eigene Kosten am Braunsdorfer Berg fünftausend Baumpflanzen setzen.
Nach dem 1. Weltkrieg war die Warte nicht begehbar und konnte erst im Jahre 1926 wieder hergestellt werden. Ähnliches ist über die Jahre nach dem 2. Weltkrieg zu berichten - die Warte war erst nach der im Jahre 1950 erfolgten Totalrenovierung wieder zu benützen.
Auch 1971 wurde die Warte renoviert, doch mußte sie letztlich Mitte der achtziger Jahre wegen Baufälligkeit gesperrt werden. Im Jahre 1989 gelang es dem Österreichsichen Touristenklub eine Generalrenovierung in Angriff zu nehmen, welche von der Höheren Technischen Lehranstalt Krems ausgeführt wurde. Die feierliche Wiedereröffnung fand im Rahmen des Erntedankfestes am 15.10.1989 statt. LAbg. Harald Wittig, Bürgermeister von Krems, und MR Dr. Helmut Erd, 2.Präsident des ÖTK, nahmen gemeinsam den Akt der Wiedereröffnung vor.