Österreichischer Touristenklub

Gloriette-Warte

Chronik

Die am 23. November 1954 wiedergegründete Sektion Eisenstadt des Österreichischen Touristenklubs beschloß in einer Asschußsitzung Anfang des Jahres 1957, auf der Paraplui-Anhöhe eine Aussichtswarte zu errichten.

Die feierlicher Eröffnung fand am 1. Mai 1957 statt, wobei Monsignore Prof. Josef Michl die Einweihung vornahm und Sektionsvorstand Oberrechnungsrat Arthur Zika im Beisein des Eisenstädter Bürgermeisters Hans Tinhof und weiterer Prominenz die Warte ihrer Bestimmung übergab.

Die Bauausführung der vierzehn Meter hohen hölzernen Warte besorgte das Gründungsmitglied der Sektion, Baumeister Dipl.-Ing. Adalbert Kienzl; das Rundholz war von der Stadtgemeinde Eisenstadt zur Berfügung gestellt worden. Interessant ist, daß die vier Hauptpfeiler nicht in die Erde eingelassen sind, sondern Luft Zutritt hat und die Pfeiler nicht verfaulen können. Im Laufe ihres Bestandes wurde die Warte immer wieder den nötigen Renovierungsarbeiten unterzogen, teilweise wegen vorausgegangener böswilliger Sachbeschädigung.

Sektionsmitglieder, die sich um die Betreuung und Erhaltung besonders verdient gemacht haben, sind Werkmeister Franz Huber, Manfred Wilfling, sowie Adolf Friesenbichler, Josef Grassegger und Gottfried Krasny.

Am 26. Oktober 1987 veranstaltete die ÖTK-Sektion Eisenstadt eine kleine Feier aus Anlaß des dreißigjährigen Bestandes der Gloriette-Warte.

Hinweise

Name:
Nach dem in der Nähe befindlichen Bauwerk der Gloriette.
Standort:
Paraplui-Anhöhe (351 m) im Leithagebirge.
Planquadrat:
BMN 7811-6200-1b
Gemeinde:
Freistadt Eisenstadt, Burgenland.
Betreuung:
Sektion Eisenstadt des ÖTK.
Öffnung:
Ganzjährig frei zugänglich.
Stempelhinterlegung:
Im Restaurant in der Gloriette.
Raststätte:
Café Gloriette (Tel.: 02682 / 62985).
Kartenmaterial:
FB(50): 271, FB(50)-WWA: 34, ÖK(50, 25V): 77.
Bahnstation:
Eisenstadt (Fpl.-Nr. 730).
Busstation:
Eisenstadt (Fpl.-Nr. 415 (1781/83), 562 (7891), 563 (7893), 564 (1162), 565 (1160), 570 (7842), 669 (1822), 580 (1805), 681 (1831), 765 (1820), 1158, 1824, 1826, 1833, 1839, 7990).
Zufahrt:
Bis zur Gloriette.
Zustieg:
Von der Gloriette in wenigen Minuten, vom Stadtzentrum bzw. Bahnhof ½ bis 1 Stunde.